Der abhängige Serienblog

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Iron Fist (2017–)
tt3322310 // SERIEOUS   Der abhängige Serienblog Rating: 8.5/10 (120 votes)
Director: N/A
Writer: Scott Buck
Stars: Finn Jones, Jessica Henwick, Jessica Stroup, Tom Pelphrey
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Crime
Released: 17 Mar 2017
Plot: Danny Rand returns to New York City after being missing for years, trying to reconnect with his past and his family legacy. He fights against the criminal element corrupting his world around him with his incredible kung-fu mastery and ability to summon the awesome power of the fiery Iron Fist

Mit Iron Fist schicken Netflix und Marvel den nächsten Superhelden ins Rennen und legen damit den letzten Grundstein für The Defenders. Als Daredevil vor zwei Jahren wieder zurück ins Fernsehen kam, war ich Feuer und Flamme. Endlich geht es mal erwachsener zu und die Comics werden auf interessante Weise neu umgesetzt. Danach folgten Jessica Jones, Luke Cage und nun Iron Fist. Natürlich habe ich fleißig alle Serien geschaut und bin heiß auf weitere Staffeln und neue Serien, wie Punisher und The Defenders.

Den Namen Iron Fist habe ich zwar schon einmal gehört, aber die Story dahinter war mir nicht wirklich gut bekannt. Als ich die ersten Set-Bilder und Teaser gesehen hatte, dachte ich, dass das doch nichts werden kann. Ein Schönling der Martial Arts kann, soll sich gegen Leute behaupten, die Daredevil oder Luke Cage doch sicherlich viel schneller beseitigen können. Aber nach den ersten richtigen Trailern wurde die Vorfreude immer größer – und am Ende muss ich sagen – wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich bin positiv überrascht.

Auch wenn man erst etwas braucht um sich daran zu gewöhnen, dass die Erzählweise von Iron Fist manchmal recht cheesy ist und viele Situationen irgendwie nicht in das Bild passen, dass einem dort vorgesetzt wird, finde ich die Story über Daniel Rand sehr interessant. Im Gegensatz zu irgendwelchen Experimenten oder Unfällen ist die Kraft der Iron Fist durch mystische Umstände geprägt. Dennoch muss sich Danny nicht nur gegen unmenschliche Kräfte behaupten, sondern steht mitten zwischen Kämpfen um Macht und Geld.

Man kommt leider nicht drum herum, Vergleiche mit den anderen Serienkollegen herzustellen. Jede der einzelnen Serien hat eine eigene Stimmung – eine eigene Dynamik – die die Serie voran treibt. War es bei Luke Cage eher Oldschool, bei Jessica Jones dreckig und bei Daredevil einfach nur düster, so ist Iron Fist der Teil, der etwas Farbe in das Geschehen bringt. Alles wirkt heller, freundlicher und leichter verständlich. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn brutal geht es auch dort zu.

Ich habe mir im Vornherein keine Kritiken durchgelesen, aber es ist nicht an mir vorbeigezogen, dass Iron Fist regelrecht zerpflückt wurde, was ich nun wirklich nicht nachvollziehen kann. Ich habe mir einmal den Sonntag freigenommen und die komplette Staffel durchgeschaut und hatte viel Spaß dabei. Tolle Schauspieler, eine wunderbare Stimmung, spannende Twists und gute Kampfszenen machen Iron Fist zu einer unterhaltsamen Serie, die sich sehr gut in die von Netflix produzierten Marvel Serien einreiht. Ich freue mich sehr zu sehen, wie die unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Shows zusammen kommen und agieren. Wer davor schon alles geschaut hat, wird Iron Fist sowieso schauen, alle anderen können ruhig mal reinschauen, ihr werdet euch nicht ärgern.

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