Spotlight: The Good Place (2016) | SERIEOUS.de

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The Good Place (2016–)
22 min|Comedy, Drama, Fantasy, Romance|19 Sep 2016
8.1Bewertung: 8.1 / 10 von 43,676 Nutzern
Eleanor stellt fest, dass sie in ihrem irdischen Leben alles andere als nett war, kein "guter Mensch". Nun ist sie an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben und in einem angenehmen "Leben nach dem Tod" gelandet, dem "Good Place". Fälschlich, denn jemand hat sie mit einer Namensvetterin verwechselt...

Ich bin kein großer Fan von kurzen Serien, die hauptsächlich von Folge zu Folge dümpeln. Oftmals gibt es zwar einen roten Faden, der sich durch die einzelnen Episoden schlängelt, aber ohne ein großes Ganze. Sie soll unterhalten, auf kurze Dauer. Solche Serien schaue ich mir gerne beim Abendbrot an oder wenn ich bisschen was machen muss kann nebenbei laufen. Früher hab ich solche Serien öfter geschaut, weil sie einfach ständig im Fernsehen laufen. Ob Scrubs, Entourage, Workaholics oder Brooklyn Nine-Nine. Alles mit Freude geschaut und heute immer noch gerne angemacht.

Es gibt natürlich unzählige Serien, die solch ein Schema fahren und darunter sind auch einige Pralinen, aber bis ich diese Abends mal zu Naschen anfange, muss erst Notstand herrschen. Ab und zu traue ich mich dann doch einmal was aus Interesse anzumachen und werde auch gerne mal überrascht. So ist es auch mit The Good Place, der recht neuen Sitcom unter anderem mit Kristen Bell und Ted Danson (aus Bored to Death).

Die Premisse ist recht einfach: Eleanor ist gestorben und im Himmel bzw. The Good Place gelandet. Doch eigentlich gehört Sie dort gar nicht hin. Durch einen Fehler im „System“ wurde Sie mit jemandem verwechselt, der eigentlich Anspruch hat im The Good Place zu leben. Nun will Sie es zuerst geheim halten und versucht ein besserer Mensch zu werden. Dafür nimmt Sie die Hilfe von Chidi in Anspruch, ihrem eigentlichen Seelenverwandten, der im vorherigen Leben Ethik-Professor war.

Nun klingt es fast nach einer moralischen Feel-Good Serie, was Sie zum Teil auch ist, aber vollgespickt mit lustigen Momentan und einer wunderbaren Chemie zwischen allen Charakteren. Natürlich läuft nie alles gut und viel läuft schief, was in skurrilen und lustigen Momentan ausartet, die einfach nicht von dieser Welt sind. Mit viel Witz und interessanten Aspekten über gut und böse schafft es The Good Place die „Messlatte“ in der zweiten Staffel noch einmal hochzuschrauben. Leider kann man nicht wirklich darauf eingehen, ohne zu Spoilern. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man bei Sitcoms schlecht Spoilern kann, ist es ja nicht für jeden so.

Ich hatte vorerst ein bisschen bange, dass The Good Place mit nichts neuem wartet und es sich um einen kurzen Spaß handelt, aber nachdem nun die ersten Folgen der neuen Staffel ausgestrahlt werden, hoffe ich noch mehr von der neuen Dynamik sehen zu können. Besonders die Folge „The Trolley Problem’“ schüttelte unzählige Gelächtertränen aus meinem Gesicht.

Wer also mal Lust auf was ganz anderes hat und sowieso gerade etwas neues zum Anschauen sucht, sollte unbedingt mal einschalten. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob die Serie es weiterhin schafft so gut zu unterhalten.